20. Dezember 2018

Nachricht

Licht von Bethlehem mit ungewohnter Resonanz

Foto: Steffani-Böringer

Sarstedt (stb). Als sei es Weihnachten: Am vergangenen Sonntag, dem 3. Advent und damit dem Termin, an dem traditionell das „Licht von Bethlehem“ nach Sarstedt gebracht wird, füllten sich diesmal die evangelischen Gotteshäuser Sarstedts mit so vielen Menschen wie nur an ganz wenigen Tagen im Kirchenjahr. Viele hatten kleine oder auch größere Laternen mit dabei, denn sie wollten das Licht, das von Frieden kündet, für ihr Zuhause mitnehmen.

Das „Licht von Bethlehem“ wird seit über 30 Jahren von Pfadfindern aus der Geburtsstadt Jesu in die ganze Welt gebracht. Nach Deutschland kommt es mit dem Flugzeug, landet in München und wird dann in Zügen quer durch die Republik verteilt. Hildesheim ist einer der Zielorte, von wo  es dann die Sarstedter Diakonin Gritlis Rowel holt, um es hier vor Ort weiterzugeben.

Es ist ein Symbol des Friedens und ein Zeichen der Hoffnung in einer wenig friedvollen Welt. Das Motto 2018 ist „Frieden braucht Vielfalt - zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. In Sarstedt fanden zu dem Motto vielerlei Andachten und Gottesdienste statt.

Im Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum wurde die Austeilung des Lichts verbunden mit dem „Lebendigen Advent“ der St. Nicolai-Gemeinde, so dass nach der Andacht, in der auch der St. Nicolai Kinder- und Jugendchor sang, Vorkonfirmanden Kinderpunsch ausschenkten und das junge Gemeindeglied Kira Kromrey, die demnächst ein freiwilliges Jahr in Togo in einer Gehörlosenschule verbringt, zur Finanzierung dieses Aufenthalts Waffeln verkaufte.

Foto: Steffani-Böringer

Kira Kromrey verkaufte Waffeln und Brezeln, um damit ihren Freiwilligendienst im westafrikanischen Togo zu finanzieren.